We arrived!4 Minuten Lesezeit
Mit etwas Verspätung gibt es jetzt von uns ein kleines Update zu unserem aktuellen Aufenthaltsort.
Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt sind wir mittlerweile in Redding angekommen. Genau genommen sind wir das schon seit 22.08. um kurz nach 22Uhr.
Im Moment übernachten wir in der Wohnung eines bekannten, der allerdings am Freitag ausgezogen ist in ein anderes Haus, ab heute teilen wir sie dann mit jemand anders. Ich würde das Ding hier schon fast als Rotationswohnung bezeichnen 😀 Sollte sich für uns erstmal nichts anderes ergeben können wir bis mindestens Ende September hier in der Wohnung bleiben, je nachdem ob der eigentliche Mieter bis dahin sein Visum und seine Arbeitserlaubnis bekommt. An dieser Stelle auch mal vielen herzlichen Dank an Nils, der uns seinen Bett für die nächste Zeit überlässt weil er in ein komplett möbliertes Haus gezogen ist.
Wir sind jetzt auch nach längerer Suche tatsächlich mit unserem eigenen Auto nach Redding gefahren. Ich hatte schon befürchtet, dass wir nichts innerhalb unseres Budgets in einem „rundum Sorgloszustand“ bekommen in das ich meine Beine vernünftig verstaut bekomme…
Bis es soweit war, dass wir loskonnten sind wir in Sacramento bei Bekannten untergekommen, die uns so gut versorgt und umsorgt haben, dass wir schon befürchtet hatten wir würden eher vom russischen Essen als vom amerikanischen Fastfood dick werden. Ich bin ja immer noch der Meinung die wollten uns dick machen, dass wir nicht mehr aus der Tür kommen 🙂 Montag konnten wir dort mit ihnen auch die Sonnenfinsternis begutachten. Von ihnen haben wir auch ein Carepaket mitbekommen, dass uns die ersten Tage erstmal über die Runden gebracht hat. Von Butter über Körnerbrot (welches hier so gut wie nicht zu bekommen ist und dann ein kleines Vermögen kostet), Kaffeebohnen, Nutella, Marmelade und Wurst war alles dabei.
Am Mittwoch haben uns dann erstmal Tobi und Julia (Freunde die ihr zweiter Studienjahr machen) unter ihre Fittiche genommen, uns ein wenig durch die Stadt geführt und uns durch den Walmart navigiert. Donnerstag waren wir mit den beiden dann am Whiskeytown-Lake und haben versucht unsere Sommerlektüre fertig zu lesen, da wir gleich zu beginn der Schule einen Bericht darüber schreiben dürfen. Gestern haben wir dann unser Fitnessstudio hier in Redding getestet und waren danach stilecht unsere Wäsche in einem Waschsalon machen. Nachmittags ist dann Nils ausgezogen und wir haben unsere Kurzzeitmitbewohnerin kennengelernt. Auch für den September haben wir noch zwei Mitbewohnerinnen gefunden, die sich das andere Zimmer in unserem Apartement teilen werden.
Heute waren wir bei einer Zimmerbesichtigung, die uns Nils bei einer Freundin besorgt hat. Diese hat ein Haus voller Bethel-Menschen und würde gern ihren Master-Bedroom an uns vermieten. Wir hätten hier wirklich gern einen kleinen Garten beim Haus und die Vermietern sucht nach jemandem, der mit ihr auf ihrem kleinen Grünstreifen Gemüse anbaut. Auch sonst scheint das Haus alles zu haben was wir uns gewünscht hatten. Jetzt müssen wir uns nur entscheiden ob wir dort einziehen möchten oder nicht. Danach entscheiden dann unsere Zukünftigen Mitbewohner ob sie uns haben wollen oder nicht. 🙂 Sollte das alles klappen könnten wir sogar noch im September, also bevor die Schule richtig fahrt aufnimmt, umziehen und aufhören aus unseren Koffern zu leben.
Hier unten findet ihr noch ein paar Impressionen der letzten anderthalb Wochen seit unserer Abreise in Deutschland. Auch vom Flug, über fast den Nordpol haben wir ein paar Eindrücke dabei. Es ist echt beeindrucken zu sehen wie das Eis am Ende der Welt aussieht. Das zu sehen macht es irgendwie noch erschreckender, dass das durch die globale Erwärmung einfach verschwindet. Und ja, die Pepsi war voll und schmeckt obwohl sie klar ist fast genau wie die normale.
Wer uns besuchen will sollte sich übrigens schnell bei uns melden, so viel Zeit ist nicht mehr zu haben 🙂
P.S.: Weil ich keine Lust mehr hab das einzusortieren, aber es fast vergessen hab: wir treffen in der ganzen Stadt ständig Menschen, die uns schon allein wegen unseres Akzents der Schule zuordnen und uns dann erzählen, dass sie selbst dort waren.