Thanksgiving: viele Gründe um Dankbar zu sein3 Minuten Lesezeit
Wir hatten allen Grund Dankbar zu sein über unsere Thanksgiving Ferien. Die Eltern von unserem Mitbewohner haben uns zu sich in den Süden Kaliforniens eingeladen, genau genommen nach Orange County. Das ist im Süden von Los Angeles. Wir konnten die ganze Woche bei ihnen übernachten und sie haben uns sogar den Sprit dort hin bezahlt weil wir ihren Sohn mit runter gefahren haben und das hat sie viel weniger gekostet als ihm ein Flugticket zu kaufen.
Dort hatten wir mit seinen Eltern, zwei jüngeren Schwestern und zwei Hunden (Miniature Australian Shepherds) eine sehr schöne und erholsame Zeit. Wir haben zusammen gelacht, Spaß gehabt, Football geschaut, gegessen, Spiele gespielt und tolle Gespräche geführt. Sein Vater ist Psychologe und unglaublich interessant wir hatten an Thanksgiving die Möglichkeit ganz viel zeit mit ihm zu verbringen währen wir alle zusammen fast den ganzen Tag in der Küche standen und der Mutter bei den Vorbereitungen für das Abendessen geholfen haben. Offiziell könnten wir uns vermutlich nicht einmal eine Therapiestunde leisten aber hier konnten wir Stundenlang zwischen Küchenutensilien und Lebensmitteln viele Fragen stellen und über alles Mögliche reden. Besonders ich hatte extrem viel Spaß daran. Das Festessen war gigantisch. Es gab: einen 11kg schweren Truthahn,Grüne Bohnen in Sahnesoße mit Röstzwiebeln, Kartoffel Puree, Salat, Süßkartoffel Soufflé, Kürbiskuchen, Käsekuchen und einen deutschen Weihnachtstollen. Es war alles sehr lecker!
Wir haben uns auch etwas umzuschauen wenn wir schon einheimische dabei hatten. Von einer seiner Schwestern haben wir Tickets für ein Aquarium bekommen weil sie dort arbeitet. Bilder dazu sind unten. Ansonsten haben wir an Stränden: Venice Beach dort gab es nach einigen Monaten wieder einen schönen leckeren Döner und Huntington Beach das ist ganz in der Nähe wo wir übernachtet haben dort war es warm aber windig und danach sind wir zum Eislaufen unter Freiem Himmel eingeladen worden, weil es dort viel zu warm dafür war hat sich seltsam angefühlt aber extrem viel Spaß gemacht.
Zwischendurch waren wir noch beim Aldi weil wir hier in der nähe keinen haben um uns mit deutschem Weihnachtsgebäck, Schokolade, Sauerkraut und ein paar anderen Dingen einzudeckenden um das Heimweh zu lindern das entstanden ist als wir dort ein deutsches „Dorf“ besucht haben. Es war ein Gelände mit verschiedenen kleinen Läden, die z.B. Kuckucksuhren, Bierkrüge und viele andere Typisch deutsche Sache verkauft haben. Mittendrin war ein Restaurant im Stil des Münchner Hofbräuhaus mit einem kleinen Oktoberfest und einen Lebensmittelladen mit horrenden Preisen. Ein Christstollen hätte z.B $25 gekostet oder von ‚gut und günstig‘ für $14,95, eine Duplo Packung für $9,98, Salatkrönung für $4,78, Rexona Deo für $7,98 und vieles Mehr. Es gab wirklich coole Dinge zum Beispiel deutsche Wurst, Käse, gutes Brot und verschiedene Kuchen und Torten zum Beispiel Schwarzwälder Kirschtorten und Sachertorten. Alles war aus Deutschland Importiert. Dort sind wir mit der Verkäuferin ins Gespräch gekommen und sie hat uns ganz stolz erzählt, dass sie an Thanksgiving wieder selbst Spätzle schaben wird obwohl sie gar keine deutsche ist und wir haben ihr von unserem Späzleshaker erzählt den wir übrigens im Sommer von unserem tollen Pastor und seiner Familie Geschenkt bekommen haben.
Es war eine ereignisreiche und schöne Woche unten im Süden die viel zu schnell vorbei war aber wir mussten versprechen das wir mal wieder zu Besuch kommen und das werden wir sehr gerne machen. Hier kommen ein paar Bildchen.