Schulstart – Christina2 Minuten Lesezeit

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Das dritte und letzte Jahr hat begonnen! Wir sind voller Erwartung auf alles was auf uns zu kommt.

Ich hatte einen sehr schönen start in den Schulalltag trotz anfänglicher Wiedereingliederungs Schwierigkeiten weil der Übergang von der einen Kultur in die andere diesmal schwieriger war. In den ersten Wochen war ich emotional noch in Deutschland. Das hab ich meinem Mentor gleich von Anfang an gesagt und er hatte vollstes Verständnis weil er ursprünglich aus Mexiko kommt und dieses Gefühl kennt. Wenn es nötig gewesen wäre hätte ich es langsam angehen können aber das hat sich recht schnell gelegt und ich habe mich wieder sehr wohl gefühlt.

Was meinen Mentor angeht habe ich definitiv die richtige Entscheidung getroffen. Ich hätte es nicht besser erwischen können. Er ist sehr beziehungsorientiert und an unseren ersten 2-3 treffen als Team ging es nur darum das er uns so gut wie möglich kennen lernen wollte und das er hofft das wir als Team im Frühling mit ihm zusammen auf die Missionsreise nach Mexiko in seine Heimat gehen. Er ist fürsorglich und frag jeden von uns regelmäßig wie es uns geht besonders wenn er merkt das uns etwas beschäftigt. Er nimmt sich zeit für uns wenn wir etwas brauchen z. B.: bin ich neulich in sein Büro mit ein paar organisatorischen fragen da hat er seinen Laptop zugeklappt und sich auf die Couch gesetzt und mir seine volle Aufmerksamkeit geschenkt. Er ist zuvorkommend und nutzt jede Gelegenheit um uns zu bedienen oder uns ins die Tür aufzuhalten. Er ist witzig und immer gut gelaunt und hat ordentlich Fuego obwohl er auf den ersten Blick eher ruhig wirkt. Er ist extrem familienorientiert, gleich beim ersten Treffen haben wir seine sympathische Ehefrau und seine drei süßen Kinder kennen gelernt. Mein Team ist großartig wir kommen gut miteinander klar und ergänzen uns perfekt.

Der Angabenbereich ist besser als ich gedacht hatte aber dafür ist mehr zu tun als ich erwartet hätte. Wir haben die ehre die Studenten im ersten Jahr zu empfangen, ihnen zu helfen sich zu orientieren, ihre Hausaufgaben zu kontrollieren und sie durch die 9 Monate zu begleiten. Zusätzlich hat jeder aus dem Team noch übergeordnete Aufgaben. Meine sind: Organisation, Planung und Kommunikation von Sonderaktion zusätzlich zum allgemeinen Schultag wie z.B. Klettergarten, Ausflug von mehreren Tagen der dazu dienst das die Klasse sich besser kennenlernt, City Project (Einsätze bei dem wir die Parks in Redding schöner machen), … und was sonst noch so ansteht. Eine weitere Aufgabe die ich mit jemand anderem teile ist die Planung und Organisation von monatlichen Parties zu unterschiedlichen Anlässen.

Unsere Studenten sind sehr liebenswert und haben teilweise sehr interessante Lebensgeschichten, ich kann es kaum erwarten mehr zu erfahren und zu sehen was uns alle dieses Jahr erwartet und in welchen Bereichen wir unseren Horizont erweitern werden.


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