MINISTRY MAL ANDERS4 Minuten Lesezeit
Auf unserem Missionstrip in Holland sind einige von uns nach Belgien zu einer Bikerchurch gefahren. Der Gründer und Pastor war ursprünglich Moslem und auf der suche nach Informationen über Jesus. Er hat sich mit dem Anliegen an verschiedene Quellen gewendet z. B. unter anderem Christen, Buddhisten, … bis hin zu Satanisten, bei denen er dann Tatsächlich eine Antwort fand. Die haben ihm verboten diesen Namen überhaupt auszusprechen und gesagt wenn die Christen nur wüssten wie viel Kraft da dahinter steckt.
Er hatte nach seiner Bekehrung den Wunsch einen Motorradclub zu gründen und die Menschen in der Motorradwelt mit dem Evangelium zu erreichen. Er ist alleine losgezogen und hat sich als allererstes versucht Respekt bei großen und bekannten Motorradclubs zu verschaffen. Die ersten haben Ihn direkt darüber Informiert das er mindestens zu viert sein muss um einem Club zu gründen. Seine Lösung dazu war, dass er sehr wohl schon genug Mitglieder hat: Gott, Jesus und der Heilige Geist. Zuerst haben sie ihn ausgelacht und angedroht ihn zu erschießen dann gesagt er kann mit denen rumhängen auf eigene Gefahr weil die Ihn für verrückt gehalten haben und letztendlich nach dem die Ihn kennen gelernt haben irgendwann respektiert.
Im Laufe der Jahre hat sich Property of Jesus zu einem echten Motorradclub im In- und Ausland entwickelt. Der Zweck der POJ ist es immer noch, das Evangelium dieser schwer erreichbaren Gruppe in der Gesellschaft nahe zu bringen und sich auch für Frieden zwischen verschiedenen Motorradclubs einzusetzen. Dies ist nur möglich, wenn die neutral und unparteiisch aufgestellt sind. Neben dem Besuch von Motorradclubs und der Teilnahme an Veranstaltungen von und für Motorradclubs organisieren die auch einen monatlichen Clubabend, an dem Motorradclubs aus der Umgebung in ihren Clubraum kommen.
Nach dem wir uns den Clubraum angeschaut haben in dem Geschenken von anderen sehr bekannten MC an der Wand hängen gab es ein leckeres Abendessen und eine Aufklärung über die übliche Hierarchie und Verhaltensregeln. Das diente als Vorbereitung auf den Abend. Wir waren nämlich im Clubhaus von einem anderem MC eingeladen. Ausgestattet mit Lederjacken haben wir uns auf dem Weg gemacht. (Leider nicht auf Motorrädern).
Die üblichen Verhaltensregeln bezüglich der Hierarchie wurden für diesen Abend etwas abgemildert sodas wir Mitglieder höheren Ranges (mit mehr Aufnähern auf der Jacke) ansprechen durften nicht jedoch den Präsidenten. Es gab keine Alkoholischen Getränke und auch keine Stripper während wir da waren auf Respekt uns gegenüber. Es ist für die klar das „Property of Jesus“ andere Werte vertritt und z.B. großen Unterschied hat dass die Mitglieder ihre Prospects (Leute im Aufnahmeprozess) mit Respekt und Wertschätzung behandeln und Ihnen die Getränke Servieren statt sich von denen Bedienen zu lassen.
Wir hatten viel spaß und tolle Gespräche. Ich habe mich eine ganze weile mit ein paar Frauen von den Bikern unterhalten eine davon hat mir ein bisschen was aus Ihrem Leben erzählt und dass sie von Christen und Kirche enttäuscht wurde. Ich hatte die Möglichkeit ihr zuzuhören und Verständnis zu zeigen. Ansonsten habe ich ein paar Bilder gemacht von meinem Plüsch-Affen der uns überall hin begleitet da kam einer der Biker dazu und wollte mit auf die Bilder, nach ein paar Selfies waren wir auf dem Weg auf die andere Seite vom Raum mit der Hoffnung schönere Fotos zu machen weil es dort besser beleuchtet war. Nach einigen Schriften habe ich ihn zusammen mit meinem Affen in der Menschenmenge verloren und kurz darauf wiedergefunden. Das Bild das ich vorfand war unglaublich. Ich sah einige von den bösen Jungs in einem Kreis zusammen stehen und mit meinem Pflüschi spielen. Da mir nicht mehr viel zeit blieb weil wir uns schon langsam aufs gehen eingestellt haben bin ich dazwischen und hab meinem neu gewonnen Freund herausgezogen und daran erinnert das wir noch ein paar mehr Bilder machen wollten. Seiner Jacke nach zu urteilen hätte ich Ihn unter normalen umständen gar nicht ansprechen dürfen aber wie gesagt an diesem Tag war alles anders. Wir haben zusammen noch ein paar Bilder gemacht und uns von allen verabschiedet bevor wir uns mittlerweile mitten in der Nacht auf den Weg gemacht haben zurück nach Holland.
Die Mitglieder von „Property of Jesus“ und auch die vom anderen Club haben uns eingeladen wider zu kommen. Es war ein sehr schönes uns wertvolles Erlebnis zu sehen wie nett und liebenswert Menschen sein können die von der Gesellschaft in eine gewissen Kategorie gepackt werden und durch eine Linse voller Vorurteile angesehen werden. Es war interessant zu sehen wie einem auf einer solchen Reise Türen geöffnet werden die man sonst so nicht hat und ich bin sehr Dankbar für die Erfahrungen die ich machen dürfte.
Falls du uns es noch auf dem Herzen hast uns zu unterstützen findest du hier Informationen wie du das tun kannst und wie viel Geld wir bis wann benötigen. Den zweiten Meilenstein Anfang Dezember haben wir geschafft und der nächste ist am 10. Januar.
Hier gibt’s noch ein paar Bilder: