Eine Weihnachtsgeschichte3 Minuten Lesezeit
Unsere Weihnachtszeit dieses Jahr war sehr schön und besonders, vor allem der Teil zuhause mit unserer neuen Familie hier. Hier is es üblich, dass kurz nach Thanksgiving die Weihnachtsdekoration ausgepackt wird und das Haus in dem wir hier wohnen hat sich im Laufe von ein paar Tagen in ein Winter-Wonderland verwandelt. Alles war sehr schön und extrem weihnachtlich dekoriert. Es wurde zum Beispiel das Geschirr, Tassen, Gläser, Geschirrtücher, … und vieles mehr ausgetauscht. Statt neutralen Farben hatte alles Weihnachtsmotive. Um es sich besser vorstellen zu können: Wir hatten wir 3 große und 3 kleine Weihnachtsbäume im Wohnzimmer. Aber es war schön! Selbst David fand es schön, auch wenn er eher Qualität statt Quantität bevorzugt.
Während der Adventszeit hatten wir mit unseren Gruppen jeweils eine Weihnachtsfeier. Die Feier mit meiner Gruppe war wild mit einem Nachtisch-Wettbewerb und einigen Spielen in einem der Veranstaltungsräumen. Der Dresscode war hässliche Weihnachtspullis. David’s Feier war ganz anständig in einem Weinkeller mit „Sektempfang“, Abendessen und netter Rede von Pastorin und Team. Alle waren festlich angezogen.
Kurz vor Weihnachten haben wir einen Familienausflug gemacht zusammen mit unseren Vermietern Joe und Eva und Ihrer Tochter Tammy mit 4 Kindern Abby, Aiden, Jack und Savannah. Wir waren in Orland, das ist knapp eine stunde Fahrzeit von uns entfernt. Dort wurde ein Messegelände in eine Weihnachtstraktion mit vielen Lichtern, Musik und Weihnachtsdekoration verwandelt. Am ende der Tour, die man mit dem Auto gemacht hat gab es dann in einem Messegebäude heiße Schokolade und die Möglichkeit Santa Klaus kennen zu lernen und ihm noch rechtzeitig die Wünsche mitzuteilen. Hier auf der Homepage gibt’s einen Beitrag mit Video dazu: https://krcrtv.com/news/local/avenue-of-lights-glows-in-christmas-spirit
Tammy, ihr Mann Pierre und die Kinder haben bis nach Weihnachten hier übernachtet. Das war dann knapp über eine Woche und wir sind die meiste Zeit mit unseren Pyjamas herumgelaufen.
An Heiligabend haben wir zusammen mittag gegessen. Es gab: Einen Rinderbraten, Spätzle (Danke an dieser Stelle an Dominik und Sandra die uns den Spätzleshaker geschenkt haben!), Rotkraut (nicht aus dem Glas) und einen selbstgebackenen Weihnachtsstollen. Das alles hat mein toller Ehemann extrem lecker zubereitet. Ich konnte ihm da leider keine große Hilfe sein, weil ich erkältet war und niemanden anstecken wollte. Über den Tag verteilt hatten wir Bananenbrot, Karottenbrot, Zucchinibrot und ganz viele Plätzen, die wir hier zusammen gebacken und dekoriert haben. Das Abendessen wurde von unseren Vermietern zubereitet. Dazu gab es zur Vorspeise Pozole, eine traditionelle mexikanische Suppe mit Fleisch und Mais dazu Tortillas und als Hauptgang Tamales, ebenfalls typisch mexikanisch, bestehend aus Masa (Maisteig), der mit Fleisch, Käse, Gemüse oder anderen Zutaten gefüllt und in Pflanzenblätter eingehüllt gedämpft wird.
Danach war Bescherung angefangen mit gleichen Pyjamas, die wir auch bekommen haben, jeweils für die Kinder, die Frauen und die Männer gab es identische und danach alle anderen Geschenke.
Am Weihnachtsmorgen wurden die Weihnachtssocken ausgepackt die gefüllt waren mit kleinen Geschenken und Schokolade. Auch für uns hat Santa was dagelassen. Zum Essen gab es Rindfleisch, mit Ofenkartoffeln und Pico de gallo (eine frische Würzsauce aus gehackten Tomaten, Zwiebeln und Chili-Schoten)
Wir sind unglaublich dankbar für diese tollen und besonderen Menschen und all die vielen Erlebnisse und Erinnerungen die wir bisher schon gemeinsam sammeln durften.