Die Schule4 Minuten Lesezeit
Der Unterricht findet hauptsachlich im Civic Auditorium Redding statt, mit fast 1300 Mitstudenten.
Die meiste Zeit außerhalb des Unterrichts verbringen wir mit lesen. Die Bandbreite geht von reinen Fachbüchern bis hin zu Persönlichkeitsbildenden oder -verändernden Büchern, die wirklich sehr interessant sind und viel in uns verändern und uns täglich herausfordern. Zur Unterstützung haben wir hier auch geniale Mentoren die sich sehr viel zeit für uns nehmen, mit uns durch die Prozesse gehen und uns bei allem Unterstützen.
Abgesehen davon das wir hier gezeigt bekommen, dass wir großartig sind werden wir auch mit einigen Verletzungen und negative Erinnerungen konfrontiert, die wir teilweise schon verdrängt, bzw. nicht aufgearbeitet haben. Es werden Dinge in unserem Leben aufgedeckt, die wir aufräumen oder weiter entwickeln müssen, wo wir falsche Einstellungen haben oder einfach in die falsche Richtung gehen oder uns selbst im Weg stehen. Das Ziel ist dahin zu kommen wo wir eigentlich hin gehören. Offenheit und Verletzlichkeit sind hier insgesamt wirklich große Themen auf die Wert gelegt wird und diese helfen uns effektiver zu sein, zu vergeben und in eine neue Freiheit hinein zukommen. Man kannst es sich als eine art OP am offenen Herzen ohne Narkose vorstellen. Es fühlt sich an als würden wir jetzt erst nach 30 Jahren anfangen uns selbst kennen zu lernen, weil wir uns so extrem mit uns selbst beschäftigen. Es ist total verrückt aber auch genial. Wir erleben hier im Alltag so viele kleine und große Wunder. Es ist eine völlig andere Welt. Das Leben hier besteht irgendwie aus einer Aneinanderreihung von Erlebnissen. Ich weiß gar nicht so recht wie ich das in Worte fassen soll.
Wir haben als Ehepaar zusätzlich einen Ehekurs belegt der zwar extra kostet aber unglaublich wertvoll für uns und unsere Ehe ist. Wie auch schon im regulären Unterricht wird hier viel in der Vergangenheit und in den Tiefen des eigenen Herzens geforscht und renoviert. Wir bekommen viele Hilfreiche Tipps die unserer Eheleben sehr bereichern.
Unterrichtet werden wir von einigen wirklich sehr genialen und gesegneten Menschen (von denen einige der Bücher geschrieben worden, die wir hier lesen) unter anderem die Gemeindeleiter Bill Johnson und Kris Vallotton.
Bill gibt uns sehr viel Einblick in sein leben als Christ und wie er die Möglichkeit bekommt die Welt zu verändern. Er nimmt sich nach dem Unterricht sogar für jeden, der ihn anspricht Zeit um fragen zu beantworten oder auch für sie zu beten. (Ich „Christina“ bin mal fast mit ihm zusammen gestoßen beim verlassen des Schulgebäudes. Er war ein Gentleman und hat mir lächeln den Vortritt gelassen)
Von Kris lernen wir sehr viel über Prophetie und wie man diese in den Alltag integriert. Er selbst spricht auch ganz offen über sein leben, seine Probleme, die er hat und hatte und lässt uns daran teilhaben.
Ansonsten hatten wir auch einige Gastsprecher die in christlichen Kreisen bekannt sind z. B.: Paul Manwaring (Bethel Europe), Mike Bickle (IHOP Kansas city), Danny Silk (loving on purpose ), Jeremy Riddle (Bethel Music), Canon Andrew White (katholischer Priester) und Todd White (lifestyle christianity)
Zu Beginn des Jahres waren wir für drei Tage auf einer großen Ranch im Wald um uns als Gruppe besser kennen zu lernen und ein paar Monate später im Hochseilgarten um zu lernen uns gegenseitig zu vertrauen. Beides waren schöne Erfahrungen und wir hatten eine Menge spaß.
In den ersten Wochen haben wir hier einen Englisch-Kurs besucht.
Ich (Christina) hatte es notwenig und David war zur Seelisch-Moralischen-Unterstützung dabei. Auch sonst war er besonders in den ersten Monaten unglaublich süß zu mir und hat mir den Rücken frei gehalten. Er hat z. B. gekocht, geputzt, Wäsche gewaschen und manchmal auch alleine eingekauft damit ich mehr Zeit habe zum lernen weil mein englisch schlechter als seins ist und vor allem am Anfang habe ich für alles mehr Zeit gebraucht als er.
Zwei mal im Semester dürfen wir einen zusätzlichen Kurs (gennant AMT) wählen aus folgenden Themenbereichen: Intimität, Persönliche Gesundheit und Wachstum, Übernatürliches und Gesellschaft. In einem separaten Beitrag erzählen wir euch was wir belegt hatten.
Ein Teil unseres Lehrplans ist es auch den glauben praktisch anzuwenden. Dafür arbeiten alle Studenten im Rahmen eines „City Service“ ein mal die Woche für ein paar Stunden irgendwo mit und tun etwas gutes. Seit es die schule gibt wird das gemacht. Am Anfang nur mit ein paar wenigen Studenten und mittlerweile gibt es da sehr viele verschiedene Bereiche. Z. B.: Obdachlose, Kinder, Bewohner der Stadt, verschiedene Bethel Angebote, Kreatives, Alleinerziehende Eltern, Drogenabhängige, Projekt gegen Menschenhandel, Bar Ministry, Einsätze in Umliegenden Städten (Red Bluff, Chico, Reno, Sacramento, San Francisco) Auch dazu erzählen wir euch im nächsten Beitrag mehr.
Hier einige Impressionen: