David’s AMTs und City Service4 Minuten Lesezeit
Wie Christina ja schon in ihrem Beitrag über die Schule erwähnt hatte, wollen wir euch noch ein wenig über unsere AMTs (Advanced Ministry Training) und unseren City Service erzählen.
AMT: Sounds of Heaven
Der Beschreibung nach zu Urteilen konnte man denken, dass es hier einzig um allein um Geräusche geht, aber weit gefehlt… Ich durfte viele neue Einblicke in Gottes Schöpfung bekommen und Einsichten in ganz neue Themen gewinnen. Basierend auf der Grundlage, dass alles im Universum letztendlich mit einer bestimmten Frequenz schwingt, eben je nach Material und Temperatur, wie man es im Physikunterricht lernt kann man in der Natur an vielen Stellen noch intensiver Gottes Handschrift erkennen.
Wenn man in Genesis 1 liest, dass Gottes Geist über den Wasser schwebte kann man das Wort schweben hier auch als vibrieren übersetzen. Wir haben uns während der Klasse viele interessante Beispiele aus der Natur angesehen in denen klar wird, dass die Schöpfung viel mehr Gott preist als uns das vielleicht auf den ersten Blick bewusst ist. So kam zum Beispiel mal jemand auf die Idee das Zirpen einer Grille aufzunehmen und dann die Geschwindigkeit so zu verlangsamen, dass das Geschwindigkeitsverhältnis dem entspricht was die Lebenserwartung von Grille zu Mensch unterscheidet. Aber hört selbst:
Wir haben uns noch über einige andere Dinge unterhalten, vor allem Dinge bei denen der Teufel versucht Werke Gottes zu verfälschen und es für seine Zwecke zu benutzen.
AMT: Heaven in Business
In diesem AMT ging es ganz praktisch darum wie man Gott in das tägliche Leben am Arbeitsplatz einbinden kann. Dazu haben wir uns ganz praktisch Beispiele von unserem Dozenten angeschaut, der zum Beispiel zuhause in Australien noch ein Firma hat und diese etwas anders betreibt als er müsste indem er zum Beispiel seinen Mitarbeitern das volle Gehalt zahlt wenn sie mal krank werden und wie dieser Umgang sich nachher auf seine Geschäfte auswirkt. Er hat zum Beispiel kaum Personalbewegungen, was in seiner Branche eigentlich völlig normal wäre.
Wir haben uns viel darüber unterhalten wie wichtig es ist sich darüber Gedanken zu machen was man möchte, dass der eigene Name im Geschäftsleben für andere aussagt. Wir haben uns christliche Geschäftsbeispiele wie z.B.: Chick-Fil-A oder Hobby Lobby unterhalten, die trotz für die USA moderater Öffnungszeiten sehr gute Geschäfte machen.
An einem Termin wurde uns auch das Portal Heaven in Business Online vorgestellt, das ist eine Homepage wo Geschäftsleute sich vernetzen können und jede Woche ein Thema mit Experten bearbeitet werden inklusive Diskussionen und Rückfragen an den Vortragenden.
Wenn Du mehr darüber erfahren willst kannst du ihre Homepage besuchen: http://heaveninbusiness.com
Das Onlineportal kann man für $1 den ersten Monat testen und sich durchwühlen ob das vielleicht etwas für einen ist.
City Service
Bei meinem City Service arbeite ich zusammen mit ca. 15 anderen Studenten aus allen drei Jahren in der einzigen Obdachlosen Auffangstation nördlich von Sacramento (das sind etwa 2,5h fahrt von hier). Die Good News Rescue Mission wurde 1964 von einer Hand voll Christen gegründet, der sich verpflichtet fühlte den bedürftigen Menschen zu dienen. Daher basiert alles auf christlichen Werten und es gibt jeden Tag nach dem Abendessen einen kleinen Gottesdienst für die Gäste. Der Besuch ist übrigens Pflicht wenn man zuvor etwas gegessen hat. Um die christlichen Werte in der Arbeit zu erhalten verzichtet die Mission auf staatliche Hilfe. Würde sie Geld vom Staat erhalten dürfte sie wie andere Einrichtungen Gott nicht offen ansprechen. Die Mission bietet Obdachlosen mittlerweile sehr viele verschiedene Dienste an:
- Verpflegung (3 Mahlzeiten am Tag für jeden egal ob Obdachlos oder nicht)
- Geistlichen Beistand und Bibelarbeit
- Kleidung
- Bewerbungshilfe und Berufsvorbereitung
- Medizinische Hilfe
- Suchtrehabilitationsprogramme für Drogen und Alkohol
- Kurse und Hilfe zur Finanzverwaltung
- Übernachtungsmöglichkeiten
Alles in allem also sehr viel wobei das meiste durch ehrenamtliche Mitarbeiter geleistet wird.
Unsere Aufgabe einmal die Woche ist es im ersten Teil der Zeit arbeiten zu erledigen, die gerade so anfallen, wie z.B. das Sortieren der gespendeten Lebensmittel, Pflegen der Grünflachen um die Gebäude, Dateneingabe in der Administration usw…
Den zweiten Teil der Zeit verbringen wir einfach mit den Obdachlosen, reden mit ihnen, beten für sie, sind einfach für sie da. Das ist mir am Anfang ziemlich schwer gefallen und hat mich viel Überwindung gekostet und mir oft auch den kompletten Donnerstag vermiest weil ich dachte, ich will da nicht schon wieder hin. Ich musste erst verstehen, dass es nicht um mich geht und was ich aus der Situation herausholen kann, sondern darum Menschen die Liebe Gottes entgegenzubringen und das zu tun was Jesus tat. Also habe ich Jesus darum gebeten, dass ich Liebe für die Menschen empfinde und sie durch seine Augen sehen kann. Dieses Gebet hat komplett verändert wie ich an die Sache rangehe und mir macht es mittlerweile wirklich Spaß einfach Zeit mit diesen Menschen zu verbringen, sie zum lachen zu bringen oder auch für sie zu beten. Jetzt über die Weihnachtspause habe ich das Ganze schon ziemlich vermissten freue mich schon wirklich darauf wenn es wieder weitergeht.
Wer sich noch etwas über die Arbeit der Mission informieren will kann das gerne auf ihrer Homepage tun: https://gnrm.org